|
Ausbildung
des Reiters:
Genauso wie mir eine solide Grundausbildung
beim Pferd wichtig ist, ist mir dies auch für den Reiter.
Bei mir lernt man keine Sliding Stops bevor man
nicht geradeaus reiten kann.
Ich würde mich selber als einen „Sitzfetischisten“
bezeichnen. Nur durch einen korrekten Sitz kann man korrekte Hilfen
geben. Und wenn die Hilfen da ankommen wo sie sollen, funktioniert
es auch.
Viele Reiter sitzen schief, haben eine falsche
Lenktechnik bzw. eine zu harte Hand, oder falsche Beinarbeit.
Daraus resultieren sehr viele Probleme wie z.
B. ein einseitiges Pferd, ein verspanntes Pferd, ein angeblich soooo
faules Pferd, oder ein Pferd das ständig weg rennen will.
Leider gibt es viele Reiter die die Fehler
am Pferd suchen anstatt bei sich selber. Aber das Pferd kann seinen
Job nur so gut machen wie der Reiter es ihm vermittelt....!!!
Um solche Probleme beim Reiter weg zu bekommen
benötigt man viel Zeit. Denn bereits angewöhnte Probleme sind sehr
schwer heraus zu bekommen, da man im Unterbewusstsein immer wieder
in das alte Muster zurück fällt wenn man sich nicht richtig
konzentriert.
Wer allerdings die Grundvoraussetzung von Sitz
und Hilfengebung beherrscht kann sich auf eine erfolgreiche
Zusammenarbeit zwischen sich und seinem Pferd freuen.
Weiterhin ist auch mein Unterricht Schritt für
Schritt aufeinander aufgebaut. Ich will dass meine Schüler jeden
Schritt können um an ein Ziel, z. B. einen fliegenden Wechsel zu
kommen.
Ich will meinen Kunden keine Brocken hin
schmeißen wie „jetzt kick dein Pferd, dann wechselt er schon“. Und
zuhause weiß dann keiner mehr warum man gewisse Dinge überhaupt
gemacht hat.
Auch will ich nicht dass sie das Erlernte nur
unter meiner Aufsicht reiten können, so lange ich ihnen jede
Kleinigkeit vorsage.
Mein Ziel ist es, dass meine Schüler alle
vorbereitenden Schritte so beherrschen dass sie eine fallende
Schulter, eine schlechte Hinterhand oder ähnliches innerhalb der
neuen Übung selbst erkennen und auch selber etwas korrigieren können.
Somit kann man auch zuhause alles erlernte
Nachreiten und es funktioniert in der Regel, ohne dass man beim
kleinsten auftretenden neuen Problem sofort ratlos und
aufgeschmissen ist.
Das erste große Ziel für den Reiter sollte sein,
sein Pferd in allen Gangarten und Übergängen über den Rücken reiten
zu können. Dann sollte man die Hinterhand, die Schulter, und den
Kopf völlig unabhängig voneinander in jede beliebige Richtung
bewegen können.
Wenn das funktioniert ist man bereit, alle
schwierigeren Übungen und Manöver, sei es Trail, Pleasure, Reining,
gut bewältigen zu können.
|